Die Aufnahme zeigt den Aufbau einer Fertigteilhalle, bei dem ein Monteur auf einer grünen, selbstfahrenden Gelenkteleskop-Arbeitsbühne in rund zwölf Metern Höhe einen Stahlbetonbinder einschwenkt. Der Mann steht in einem vollständig umgitterten Korb, trägt Helm mit Kinnriemen, Auffanggurt und kurzes Verbindungsmittel, das an dem vom Hersteller vorgesehenen Anschlagpunkt im Korb eingehängt ist – so kann er sich beim Ausrichten beugen, ohne Absturzrisiko einzugehen. Die Plattform ist gegen ungewolltes Öffnen verriegelt; alle Hydraulikschläuche sind in Knickschutzspiralen gefasst, wodurch kein Leitungsbruch den Stand der Bühne gefährden kann.
Der gekröpfte Ausleger ruht auf einem breiten Fahrgestell mit griffigen Geländereifen; die Achsen sind eben auf betoniertem Untergrund positioniert, wodurch ein gleichmäßiges Lastmoment gewährleistet wird. Am zu montierenden Betonträger hängt der Kranhaken mit Sicherheitsfalle, während ein Kollege am Boden – gut sichtbar durch orange Warnweste, Helm und Handschuhe – die Pendelbewegung über ein langes Steuerseil kontrolliert und stets außerhalb des Schwenk- und Quetschbereichs bleibt. Zwischen den beiden Beschäftigten besteht permanenter Sicht- und Sprechkontakt, sodass der Arbeitsbühnenführer das Element millimetergenau in die von Konsolen vordefinierte Auflagernut absetzen kann. Freigeräumter Boden, keine unnötigen Helfer im Gefahrenbereich und der Einsatz kollektiver wie persönlicher Schutzmaßnahmen machen deutlich, dass hier ein Höhenarbeitsplatz nach dem TOP-Prinzip organisiert ist: technische Sicherung durch die Bühne, organisatorische Trennung von Last- und Personenwege sowie persönliche Absturzsicherung für den Bediener.