In einem OP-ähnlichen Raum reinigen zwei Mitarbeitende in türkisfarbenen Kasacks die Umgebung: der hintere wischt mit einem grünen Mikrofasertuch die Reflektoren der großen OP-Leuchte aus, der vordere verschließt eine Edelstahlabfalltonne, in die er gerade einen blauen Müllsack einspannt. Beide tragen gelbe Chemikalien-Schutzhandschuhe und grüne Einweghauben; einer hat zusätzlich einen Mund-Nasen-Schutz angelegt. Offene Kunststoffclogs mit Belüftungslöchern schützen zwar vor Rutschgefahr auf dem glatten, feuchtgewischten Boden, bieten jedoch keinen ausreichenden Stich- oder Flüssigkeitsschutz gegen scharfkantige Instrumente oder ätzende Desinfektionsmittel. Die Arbeitshaltung des vorne arbeitenden Kollegen ist stark vorgebeugt, was bei häufigem Heben gefüllter Abfallbehälter eine ergonomische Belastung für die Lendenwirbelsäule darstellt. Auf chemische Gefahren weist die Wahl der Handschuhe hin, doch eine zusätzliche Schutzbrille fehlt, obwohl Spritzer von Flächendesinfektionsmitteln bei der Lampenreinigung denkbar sind. Das Bild veranschaulicht, dass ein vollständiges Hygienekonzept im Krankenhaus neben farblich codierten Wisch- und Abfallsystemen vor allem geschlossene, flüssigkeitsdichte Schuhe, Rücken schonende Arbeitsabläufe, konsequente Masken- und Augenschutzpflicht sowie eine korrekte Entsorgung infektiöser Abfälle erfordert, um sowohl Infektions- als auch Verletzungsrisiken zu minimieren.